Unter dem Titel „Niedersedlitz: Slawischer Rundling – Industriegemeinde – Stadtteil“ wird in der kürzlich erschienenen neusten Ausgabe des Dresdner Geschichtsbuches die Entwicklung des heutigen Dresdner Stadtteils Niedersedlitz vorgestellt. Die Mitglieder des Heimatvereins Wolfgang Krusch und Rainer Nitzsche stellen auf 32 Seiten den rasanten Aufstieg des ursprünglich unbedeutenden Dorfes zu einem der größten Industrievororte von Dresden dar.
Die Abhandlung der historischen Entwicklung von Niedersedlitz illustrieren zahlreiche Abbildungen, die größtenteils aus der privaten Sammlung der Autoren stammen. Entscheidend für den wirtschaftlichen Aufschwung war der Bau der Eisenbahnverbindung von Dresden nach Böhmen, in deren Umfeld sich innerhalb kurzer Zeit zahlreiche Industriebetriebe ansiedelten. Die wichtigsten Firmen und deren Entwicklung bis in die heutige Zeit werden ebenso beleuchtet, wie die mit dem starken Anwachsen der Einwohnerzahl verbundene Entwicklung der Gemeinde, deren Infrastruktur, Verkehrsverbindungen und Wohngebiete.
Sie können das Buch auf dem demnächst stattfindenden Niedersedlitzer Weihnachtsmarkt beim Heimatverein Niedersedlitz erwerben.