Die Arbeiten für die Umgestaltung des Parks am Lockwitzbach haben begonnen. Nach historischem Vorbild wird im Auftrag des Dresdner Amts für Stadtgrün und Abfallwirtschaft in der Grünanlage ein Rondell angelegt, in dessen Mitte die „Nacksche“ im Frühjahr nächsten Jahres zurückkehren soll.
Bei der Rekonstruktion der Anlage soll sich an die überlieferte Vorlage angelehnt werden, die von Mitgliedern des Heimatvereins Niedersedlitz recherchiert wurde. Durch das Engagement des Heimatvereins konnte das Dresdner Amt überzeugt werden, die „Nacksche“ wieder in Niedersedlitz an ihrem alten Standort aufzustellen und deren Umfeld wieder so zu gestalten, wie auf alten Fotos zu sehen ist. Der kleine denkmalgeschützte Park erhält damit seinen ehemaligen Mittelpunkt und Niedersedlitz ein kleines Stück seiner einstigen Identität zurück. Bereits in den 1930er Jahren hatten Niedersedlitzer Einwohner und Gewerbetreibende den Kauf der Statue finanziert. Und obwohl der Leiter des Amtes für Stadtgrün und Abfallwirtschaft erklärt: „Wir unterstützen dieses Vorhaben sehr gern, …“ – die Finanzierung der Rekonstruktion, der Restaurierung und der Umsetzung muss vollständig vom Heimatverein Niedersedlitz gewährleistet werden. Der sichtbare Beginn der Arbeiten sollte allen Interessenten zeigen – wir halten Wort und die „Nacksche“ wird kommen! Noch sind die veranschlagten Kosten jedoch nicht gedeckt. Jede Unterstützung ist weiterhin willkommen.

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