Erst Anfang Juni wurde es den Niedersedlitzer Einwohnern wieder vor Augen geführt. Das unscheinbare Bächlein, das zumeist recht ruhig durch den Niedersedlitzer Dorfkern plätschert, kann auch anders. Kaum regnet es im Erzgebirge mal etwas intensiver, kommt es wenige Stunden später zu kritischen Situationen am Lockwitzbach. Das Bachbett reicht dann all zu oft für die plötzlichen Wassermassen nicht mehr aus und der Lockwitzbach macht sich auf zu neuen Ufern. Und die Hochwasserereignisse werden häufiger – 2002, 2006 und 2013 sind nur die letzten Extremereignisse, die sich nachhaltig ins Gedächtnis eingegraben haben.
Warum häufen sich die Hochwasser in den letzten Jahren so? Müssen wir uns daran in Zukunft gewöhnen? Was kann man dagegen tun? Was können die Anwohner für ihren persönlichen Hochwasserschutz tun? Was ist bei Hochwasser zu beachten, was ist zu tun und was sollte unterlassen werden? Wo gibt es welche Hilfe? Was unternimmt die Stadt Dresden für die Anwohner am Lockwitzbach? Was plant die Landestalsperrenverwaltung zur Verhinderung von Hochwasser am Lockwitzbach?
Zur Beantwortung dieser, und vieler anderer Fragen veranstaltet der Heimatverein Niedersedlitz gemeinsam mit dem Dresdner FDP-Stadtrat und Mitglied des Ortsbeirat Prohlis Jens Genschmar eine Podiumsdiskussion, bei der die Niedersedlitzer ihre Fragen und Nöte mit den anwesenden Gästen diskutieren können. Geladen sind dazu Vertreter des Dresdner Katastrophenschutzamtes, des Umweltamtes der Stadt Dresden und der Landestalsperrenverwaltung. Die Veranstaltung findet am 7.November in den Räumen der Feuerwehr Niedersedlitz an der Dorfstraße 7-9 statt, Beginn ist 19 Uhr.