Zum Volkstrauertag am 18. November veranstaltet der Heimatverein Niedersedlitz um 11 Uhr eine feierliche Gedenkstunde am Gefallenendenkmal an der Bahnhofstraße. Am 9. Juli 1922 – vor 90 Jahre – wurde in Niedersedlitz das Denkmal eingeweiht, mit dem die Gemeinde ihrer Toten im 1. Weltkrieg gedachte. Ebenfalls 1922 fand im Reichstag erstmals eine Gedenkstunde für die gefallenen deutschen Soldaten statt. Einen solchen Volkstrauertag hatte der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge 1919 vorgeschlagen, ab 1926 wurde dieser dann regelmäßig am fünften Sonntag vor Ostern begangen. Seit nunmehr 60 Jahren wird der Volkstrauertag zwei Sonntage vor dem 1. Advent begangen. Der Heimatverein Niedersedlitz möchte mit dieser kleinen Gedenkfeier das gleichzeitige Jubiläum des Niedersedlitzer Gefallenendenkmals und des Volkstrauertages würdigen. Im Beisein vom Ortsamtsleiter Herrn Lämmerhirt und dem Niedersedlitzer Posaunenchor soll an die Geschichte des Denkmals erinnert und der Niedersedlitzer Opfer beider Weltkriege gedacht werden. Alle Niedersedlitzer sind herzlich eingeladen, daran teilzunehmen. Um angemessenes Auftreten wird gebeten.