Zum Niedersedlitzer Weihnachtsmarkt ist der Heimatverein wieder direkt neben dem Schuhhaus Zöllner zu finden. In diesem Jahr wird es hier eine besondere Spezialität geben. Mit Unterstützung der Fleischerei Starke und der Konditorei Bierbaum liegt beim Heimatverein eine spezielle Niedersedlitzer Weihnachtsbratwurst auf dem Grill. Diese Bratwurst wurde exklusiv mit einer speziellen Gewürzmischung hergestellt und ist nur beim Heimatverein und nur an diesem Tag im Angebot. Außerdem findet wieder die beliebte Adventskalender-Tombola statt. Zahlreiche Niedersedlitzer Geschäftsleute unterstützen den Heimatverein dabei erneut mit attraktiven Gewinnen. Obendrein kann beim Heimatverein der neue Niedersedlitzer Kalender für 2015 erworben werden. In bewährter Zusammenarbeit mit dem Partyverleih & Catering Lippe gibt es darüber hinaus noch Getränke und Süßes für jeden Geschmack. Den gesamten Erlös des Tages wird der Heimatverein verwenden, um Anfang nächsten Jahres die Niedersedlitzer Kinder wieder zu einer ereignisreichen Faschingsfeier einzuladen. 

Eine Bürgerinitiative Niedersedlitzer Einwohner hatte vergangenen Sonnabend zahlreiche Lokalpolitiker zum Dialog vor das geplante Asylheim an der Heidenauer Straße geladen. Mit dem Auftritt eines Stadtrates der NPD drohte den Organisatoren die Veranstaltung zu entgleiten – statt der sachlichen Diskussion zur Standortwahl an der Heidenauer Straße beherrschten dumpfe Parolen die Szene.
Leider beherrscht diese Szene auch in den Pressemeldungen die verkürzte Berichterstattung über die Veranstaltung. Dabei wird wiederholt der Heimatverein Niedersedlitz als Organisator genannt und damit in einem rechtsgerichteten Schein dargestellt, der nicht den Tatsachen entspricht. Der Heimatverein war jedoch weder an der Einladung noch an der Durchführung bestimmend einbezogen. Die Veranstaltung wurde von einer Bürgerinitiative Niedersedlitzer Einwohnern ins Leben gerufen, und nur weil sich darunter auch einige Mitbürger befinden, die gleichzeitig außerdem Mitglied des Heimatvereins sind, ist es falsch, den Heimatverein Niedersedlitz für den Verlauf der Veranstaltung verantwortlich zu machen. Soviel journalistische Sorgfalt sollte man schon erwarten können.

Es ist wieder soweit. Das Jahr neigt sich dem Ende zu und der aktuelle Kalender ist schon ganz dünn – es wird Zeit für einen Neuen. Von vielen Fans bereits erwartet, gibt es auch für das nächste Jahr wieder einen Kalender mit historischen Ansichten aus Niedersedlitz und einen aktuellen Blick vom gleichen Standort. Unter anderem gibt es diesmal Motive von der eben erst fertiggestellten Wohnanlage in den Gebäuden der graphischen Kunstanstalt von Krey & Sommerlad an der Sportplatzstraße, Ansichten von der Lungkwitzer Straße, der Bismarckstraße, der Meusegaster Straße, der Curt-Guratzsch-Straße, sowie Bilder von der Bahnhofswirtschaft, vom Niedersedlitzer Park und den ehemaligen Höntsch-Werken an der Niedersedlitzer Straße. Der Kalender kann zum Preis von 10 EUR am Stand des Heimatvereins zum Niedersedlitzer Weihnachtsmarkt am 1. Advent, sowie an den bekannten Verkaufsstellen im Bilgro-Getränkemarkt, im Schuhhaus Zöllner und der Fleischerei Starke erworben werden. Die Anzahl ist begrenzt, zögern Sie nicht zu lange.

Anlässlich des Volkstrauertages am nächsten Sonntag veranstaltet der Heimatverein Niedersedlitz um 11 Uhr wieder eine kleine Gedenkfeier beim Gefallenendenkmal an der Bahnhofstraße. Unter Anwesenheit des Ortsamtsleiters Jörg Lämmerhirt und mit musikalischer Begleitung durch den Posaunenchor Niedersedlitz möchte der Heimatverein an die Opfer beider Weltkriege aus der damals noch selbständigen Gemeinde Niedersedlitz erinnern. Gern können interessierte Mitbürger teilnehmen, um angemessenes Auftreten wird gebeten.
Das Niedersedlitzer Gefallenendenkmal wurde 1922 errichtet und damals unter großer Beteiligung der Bevölkerung eingeweiht. Inzwischen frönt das Denkmal ein tristes Dasein am Rande der vielbefahrenen Bahnhofstraße und ist dringend sanierungsbedürftig. Der Heimatverein hat das Ziel auch diesen Teil der Ortsgeschichte wieder mehr in den Focus der Öffentlichkeit zu rücken und die Rekonstruktion des Denkmals zu unterstützen. In Abstimmung mit der Dresdner Stadtverwaltung soll dies jedoch erst im Zusammenhang mit der Neugestaltung des dortigen Kreuzungsbereiches und des Neubaus der benachbarten Brücke über den Lockwitzbach erfolgen. Dafür sind aber noch keine finanziellen Mittel eingeplant, so dass es derzeit auch keinen Zeitplan gibt. 

Auch dieses Jahr lädt der Heimatverein Niedersedlitz wieder zum Parksingen am 3. Oktober in die Parkanlage am Lockwitzbach. Ab 15 Uhr erwartet die Besucher erneut ein buntes und abwechslungsreiches Programm mit Gesang und Tanzdarbietungen. Bereits aus den letzten Jahren bekannt, treten in diesem Jahr wieder der Bassbariton Clemens Heidrich und die Tänzer der Jumpignons auf. Daneben freut sich der Heimatverein zu seinem 4. Parksingen auch in diesem Jahr wieder neue Darbietungen präsentieren zu können. Der Bogen spannt sich dabei vom Auftritt einer Kindertanzgruppe über Gospelgesang bis zu lateinamerikanischen Tänzen. Den Höhepunkt der Veranstaltung bildet der Auftritt der „Niedersedlitz Oldstars", die an diesem Nachmittag eine Weltpremiere präsentieren werden. Anschließend haben die Besucher Gelegenheit mit den Oldstars gemeinsam herbstliche Volkslieder zu singen.
Der Heimatverein Niedersedlitz lädt alle Anwohner, alle Niedersedlitzer und Dresdner, Nachbarn und Freunde, ob Jung – ob Alt, zu diesem ereignisreichen Nachmittag ein. Neben dem kulturellen Programm wartet auf die kleinen Besucher ein großes Spieleland und für alle Besucher steht ein umfangreiches kulinarisches Angebot bereit.
Darüber hinaus möchte der Heimatverein Niedersedlitz die Gelegenheit nutzen, für die Restaurierung der historischen Traditionsfahne der Niedersedlitzer Schule aus dem Jahre 1879 um Spenden zu bitten. 

Deutschland sucht den Superstar ist out – DSDS war gestern, heute ist NSNS – Niedersedlitz sucht neue Sänger.
Der Heimatverein Niedersedlitz steckt mitten in der Vorbereitung für die 4. Auflage des Parksingens im Niedersedlitzer Park bei der „Nackschen" am 3. Oktober. Bereits seit 2010 organisiert der Heimatverein alljährlich am Tag der deutschen Einheit einen Nachmittag mit Gesangs- und Tanzeinlagen von Niedersedlitzern für Niedersedlitzer. Zahlreiche Niedersedlitzer Einwohner haben in den letzten Jahren bereits die Gelegenheit genutzt, ihre verborgenen Talente bei dieser Gelegenheit zu präsentieren.
Der Heimatverein Niedersedlitz möchte nun weiteren Niedersedlitzer Talenten die Gelegenheit und eine Bühne bieten, im Rahmen des Parksingens aufzutreten. Der Heimatverein ermutigt hiermit die Niedersedlitzer, sich bei ihm für eine Beteiligung am Parksingen zu melden. Ob Gesang oder Tanz oder Instrument, ob Solist oder Gruppe, ob klassisch oder modern – alle Darbietungen sind willkommen. Haben Sie Mut und zeigen ihren Nachbarn, welche verborgenen Talente in ihnen schlummern.
Darüber hinaus soll es eine weitere Änderung geben. Der Heimatverein wird ein Anregung aus dem letzten Jahr aufgreifen, und allen Besuchern die Gelegenheit bieten, auch selbst aktiv zu werden – beim gemeinsamen Singen im Park, so wie es der Name der Veranstaltung schon nahelegt.
Die Mitglieder des Heimatvereins laden schon heute alle Interessenten ein und freuen sich wieder auf zahlreiche Besucher am Nachmittag des 3. Oktober. 

Annähernd 800 Anwohner unterstützten mit Ihrer Unterschrift die Petition zur Verbesserung des Hochwasserschutzes am Lockwitzbach, die der Heimatverein Niedersedlitz im März dieses Jahres dem Landtag übergeben hatte. Anwohner des Lockwitzbaches hatten Ende letzten Jahres während einer Bürgerversammlung zum Thema Hochwasserschutz ihre Unzufriedenheit mit den durchgeführten Maßnahmen im letzten Jahrzehnt seit dem Jahrhunderthochwasser 2002 zum Ausdruck gebracht. Die Landestalsperrenverwaltung als zuständige Behörde weigerte sich, den Bürgern in dieser Versammlung direkt gegenüber zu treten, sich deren Fragen und Nöte zu stellen und Rechenschaft über die bisher durchführten Maßnahmen abzulegen. Daraufhin griff der Heimatverein die Anregung auf und organisierte Anfang dieses Jahres eine Petition an den sächsischen Landtag.
Kurz vor der anstehenden Landtagswahl hat der Heimatverein nun eine Antwort erhalten. Der Petition kann nicht abgeholfen werden, wird der Beschluss kurz und knackig im feinsten Amtsdeutsch mitgeteilt – was nichts anderes heißt, als dass das Begehren von 800 – von den Hochwassern der letzten Jahre geplagten Bürgern ohne Wenn und Aber abgelehnt wird.
Angehängt an den Beschluss sind 5 Seiten, auf denen ausführlich erläutert wird, wie „die Landestalsperrenverwaltung insbesondere nach dem Hochwasser im Jahre 2002 an der Lockwitz umfangreich tätig geworden" sei, „um einen angemessenen öffentlichen Hochwasserschutz zu gewährleisten." Man lobt sich, indem festgestellt wird „die notwendigen wasserbaulichen Maßnahmen an der Lockwitz sind weit fortgeschritten ..." und schiebt Verantwortung mit der Bemerkung von sich, dass „nicht alle erforderlichen Maßnahmen in der Zuständigkeit des Freistaates Sachsen (liegen)." Weiterhin werden weit und breit Maßnahmen aufgelistet, die die LTV im letzten Jahrzehnt zur Verbesserung des Hochwasserschutzes am Lockwitzbach veranlasst. Diese – weitestgehend schon durch diverse Presseveröffentlichung bekannten Aktionen – umfassen im wesentlichem punktuelle Aufweitungen und Beräumungen des Bachbettes. Letztlich kann man sich nicht verkneifen, auf die Pflicht zur Eigenvorsorge der Anwohner zu verweisen.
Wer den gesamten Wortlaut zur Begründung der Ablehnung nachlesen möchte, findet hier das komplette Schreiben zur Antwort des sächsischen Landtages. 

Hvnds News20140617 01Die Ereignisse um den 17.Juni 1953 wurden in Dresden wesentlich durch die Geschehnisse in Niedersedlitz geprägt. Tausende Arbeiter aus dem Sachsenwerk und der heutigen SBS legten am Morgen die Arbeit nieder und trafen sich zu spontanen Versammlungen. Sie demonstrierten gegen Normerhöhungen, für die Freilassung politischer Gefangener, für bessere Sozialleistungen und freie Wahlen. Nach einer Rede von Otto Buchwitz formierte sich ein Demonstrationszug in die Dresdner Innenstadt, wo er dann von der Roten Armee aufgelöst wurde.
Dieser Ereignisse vor 61 Jahren gedachte der Heimatverein Niedersedlitz mit einer kurzen Gedenkveranstaltung vor der Gedenktafel am ehemaligen Haupteingang des Sachsenwerkes auf der Straße des 17.Juni. In einer kurzen Ansprache würdigte Ortsamtsleiter Lämmerhirt die Aktivisten des 17.Juni. Anschließend legte Verwaltungsbürgermeister Winfried Lehmann im Namen der Oberbürgermeisterin ein Blumengebinde nieder, ebenso wie der Vorsitzende des Heimatvereins Niedersedlitz Wolfgang Krusch. Neben weiteren Mitgliedern des Heimatvereins waren bei der Gedenkveranstaltung FDP-Chef Holger Zastrow, CDU-Landtagsabgeordneter Christian Piwarz, Mitglieder des Stadtrates und weitere Vertreter der Landeshauptstadt anwesend.

Auch wenn sie in diesem Jahr recht harmlos waren, so werden die Geister des Winters dennoch wieder traditionell mit einem Osterfeuer vertrieben. Am Ostersamstag, den 19. April wird im Hof der Fleischerei Richter an der Lockwitztalstraße 7 um 17 Uhr das Feuer entzündet. Dazu gibt es Steaks vom Grill und Getränke. Außerdem kann sich jedermann seinen Knüppelkuchen über dem Feuer selbst backen.

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