Der Versammlungssaal platze aus allen Nähten, so viele Interessenten waren zur Podiumsdiskussion zum Hochwasserschutz am Lockwitzbach gekommen. Nur einer fehlte: ein Vertreter der Landestalsperrenverwaltung.
Dabei wären gerade dessen Aussagen interessant gewesen, denn der Lockwitzbach fällt als Gewässer 1. Ordnung in die Zuständigkeit der LTV. Und so mühten sich die Vertreter von Umweltamt und Katastrophenschutzamt der Stadt Dresden den anwesenden Anrainern des Lockwitzbaches ihre Sicht der Dinge und die Grenzen ihrer Zuständigkeit nahe zu bringen.
Wegen dieser Zuständigkeiten sind dem Umweltamt am Lockwitzbach weitestgehend die Hände gebunden, nur für die Brücken zeigt sich die Stadt Dresden zuständig.
Die Vertreter des Katastrophenschutzes indes plauderten über das große Ganze und warben für mehr Selbstschutz. Vielen Anwohnern fehlte dafür das Verständnis, fühlten sie sich doch zugunsten der Betroffenen des Elbehochwassers im Stich gelassen.
Auch die Diskussion über einen zusätzlichen Pegelmesser am Lockwitzbach endete bei der Zuständigkeit der abwesenden Landestalsperrenverwaltung.
So blieben viele Fragen offen und die Anwohner konnten so nicht mitnehmen, dass am Lockwitzbach in nächster Zeit etwas getan wird, damit sie vor zukünftigen Hochwassern besser geschützt sind. Einzig für einige Brücken wurden in den nächsten Jahren Baumaßnahmen angekündigt, deren Finanzierung jedoch nur teilweise gesichert ist.
Um den berechtigten Forderungen der Bürger bei den zuständigen Stellen Nachdruck zu verleihen, hat der Heimatverein eine Anregung aus dem Publikum aufgegriffen, und zugesagt, eine Unterschriftensammlung für die Verbesserung des Hochwasserschutzes am Lockwitzbach zu organisieren.

 

Freunde des traditionellen Kalenders mit historischen und aktuellen Ansichten aus Niedersedlitz können sich freuen. Auch für 2014 wird es wieder eine Neuauflage geben. Dieses Mal werden u.a. Motive von der Prof.-Billroth-Straße, der Sosaer Straße, der Bismarckstraße, der Heidenauer Straße, der Windmühlenstraße, von der Feuerwehr und dem ehemaligen Restaurant „Zur Laube" gezeigt. Erstmalig wird der Kalender zum Niedersedlitzer Weihnachtsmarkt zum 1. Advent am Stand des Heimatverein Niedersedlitz zum Preis von 10 EUR erhältlich sein.

Erst Anfang Juni wurde es den Niedersedlitzer Einwohnern wieder vor Augen geführt. Das unscheinbare Bächlein, das zumeist recht ruhig durch den Niedersedlitzer Dorfkern plätschert, kann auch anders. Kaum regnet es im Erzgebirge mal etwas intensiver, kommt es wenige Stunden später zu kritischen Situationen am Lockwitzbach. Das Bachbett reicht dann all zu oft für die plötzlichen Wassermassen nicht mehr aus und der Lockwitzbach macht sich auf zu neuen Ufern. Und die Hochwasserereignisse werden häufiger – 2002, 2006 und 2013 sind nur die letzten Extremereignisse, die sich nachhaltig ins Gedächtnis eingegraben haben.
Warum häufen sich die Hochwasser in den letzten Jahren so? Müssen wir uns daran in Zukunft gewöhnen? Was kann man dagegen tun? Was können die Anwohner für ihren persönlichen Hochwasserschutz tun? Was ist bei Hochwasser zu beachten, was ist zu tun und was sollte unterlassen werden? Wo gibt es welche Hilfe? Was unternimmt die Stadt Dresden für die Anwohner am Lockwitzbach? Was plant die Landestalsperrenverwaltung zur Verhinderung von Hochwasser am Lockwitzbach?
Zur Beantwortung dieser, und vieler anderer Fragen veranstaltet der Heimatverein Niedersedlitz gemeinsam mit dem Dresdner FDP-Stadtrat und Mitglied des Ortsbeirat Prohlis Jens Genschmar eine Podiumsdiskussion, bei der die Niedersedlitzer ihre Fragen und Nöte mit den anwesenden Gästen diskutieren können. Geladen sind dazu Vertreter des Dresdner Katastrophenschutzamtes, des Umweltamtes der Stadt Dresden und der Landestalsperrenverwaltung. Die Veranstaltung findet am 7.November in den Räumen der Feuerwehr Niedersedlitz an der Dorfstraße 7-9 statt, Beginn ist 19 Uhr.

Hvnds News20130920 01 kann ja jeder, bei uns gibt es viel mehr - nicht nur Rock, sondern auch Musical, Klassik und Tanz.
Auch in diesem Jahr lädt der Heimatverein Niedersedlitz wieder zum nunmehr schon traditionellen Parksingen am Tag der Deutschen Einheit in den Niedersedlitzer Park am Lockwitzbach. Ein buntes Programm für alle Altersklassen erwartet wieder die Besucher. Aus dem letzten Jahr bekannt und wieder dabei sind das Tanzhaus Dresden und die Jumpignons der Tanzschule Weise. Bereits beim Parksingen 2011 dabei war Clemens Heidrich – diesmal kommt er gemeinsam mit den Kollegen vom Männerquartett einklang – und Ivonne Rösler – diesmal mit ihrem neuem Gesangspartner Carsten. Auch Schüler von der Musikschule Bayer zeigen wieder Ausschnitte aus ihrem Können. Neu dabei in diesem Jahr werden der Musicalchor – Oh-Töne und die Hot Boots – Linedancers sein.
Sicherlich ist auch in diesem Jahr wieder für jeden Besucher etwas dabei, bei einem Nachmittag voller kultureller Highlights.
Und nicht nur das! Der langjährige Unterstützer der Heimatvereins Niedersedlitz, die Konditorei Bierbaum feiert im November dieses Jahres ihr 80jähriges Jubiläum. Anlässlich dieses Jubiläums erwartet alle Gäste des diesjährigen Parksingens eine süße Überraschung von der Konditorei Bierbaum.
Darüber hinaus werden in bewährter Weise auch die Fleischerei Richter und Partyverleih & Catering Lippe wieder für das leibliche Wohl sorgen.
Für den Besuch der Veranstaltung ist - wie immer – der Eintritt wieder frei. Zur Deckung anfallender Kosten und zur Unterstützung seiner Aktivitäten für die Verschönerung von Niedersedlitz freut sich der Heimatverein jedoch über jede Spende. Das 3. Parksingen beginnt am 3. Oktober um 15 Uhr.

In bewährter Art und Weise beteiligt sich der Heimatverein wieder am Programm zum Fest der Niedersedlitzer Feuerwehr. Sonnabends am Vormittag berichtet der Vorsitzende des Heimatvereins Wolfgang Krusch in einem Vortrag über die Geschichte der Gaststätten in Niedersedlitz. Am Nachmittag sind interessierte Besucher wieder eingeladen, an einem Spaziergang durch Niedersedlitz teilzunehmen. Mitglieder des Heimatvereins führen Sie an interessante Orte in Niedersedlitz und wissen allerlei Wissenswertes aus der Geschichte zu berichten.

Hvnds News20130316 01 Auch in diesem Jahr lädt der Heimatverein Niedersedlitz gemeinsam mit der Fleischerei Jürgen Richter wieder zum Osterfeuer ein. Die Veranstaltung findet am Ostersonnabend den 30. März ab 16 Uhr auf dem Hof der Fleischerei Richter an der Lockwitztalstraße 7 statt. In bewährter Weise gibt es, neben Getränken und Gegrilltem, wieder die Möglichkeit seinen Knüppelkuchen am offenen Feuer selbst zu backen.

… ein kleines unbedeutendes Dorf am Lockwitzbach. Im Rahmen des Dresdner Geschichtsmarktes erzählt der Vorsitzende des Heimatvereins Wolfgang Krusch wie sich Niedersedlitz von dem kleinen Dorf „Sedlitz in der Aue“ zum einst bedeutendsten Dresdner Industrievorort entwickelte. Dieser Vortrag findet am 24.03.2013 um 11:30 statt. Der Dresdner Geschichtsmarkt wird in diesem Jahr bereits zum neunten Mal veranstaltet, Veranstaltungsort ist wieder das Gebäude der Fakultät Informatik der TU Dresden an der Nöthnitzer Straße 46. Geschichtsinteressierte und Freunde Dresdner Heimatgeschichte finden auf dieser Veranstaltung noch viele Ausstellungen und Vorträge von Dresdener Hobbyhistorikern, die in diesem Jahr unter dem Motto „Aus Vororten werden Vorstädte“ stehen.

… und darüber erzählt Wolfgang Krusch, Vorsitzender des Heimatverein Niedersedlitz e.V. , am Sonnabend, dem 26. Januar 2013 im Dresdner Stadtmuseum. Dort findet bereits zum 18. Mal das Kolloquium Dresdner Stadtteilgeschichte statt. In diesem Jahr steht es unter dem Motto: „feste Feste feiern“ – Vielfältige Festkultur in den Stadtteilen einst und heute. Stadtteilhistoriker und Freunde der Dresdner Stadtteilgeschichte berichten über Jubiläen und Feierlichkeiten in den Stadtteilen sowie örtliche Volksfeste. Von Wolfgang Krusch erfahren die interessierten Teilnehmer mehr über die langjährige Tradition, mit der die Freunde der Niedersedlitzer Feuerwehr ein Volksfest organisieren, welches weit über Niedersedlitz hinaus seine Anhänger findet. Andere Referenten informieren über das Elbhangfest, das Pieschener Hafenfest oder das 700jährige Jubiläum von Kleinzschachwitz.