Die Umbauarbeiten im Niedersedlitzer Park am Lockwitzbach sind abgeschlossen.
In den letzten Wochen wurde im Auftrag des Dresdner Amtes für Stadtgrün das historische Rondell wieder hergestellt. In dessen Mitte soll im Frühjahr nächsten Jahres die „Nacksche“ wieder an ihren alten Platz zurückkehren. Während der Bauarbeiten wurden Reste des alten Fundaments wiedergefunden, so dass die ursprüngliche Position genau lokalisiert werden konnte. Nach Ende der Winterperiode wird das Rondell noch mit Blumen bepflanzt. 

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Wie bereits in den letzten Jahren gibt es auch für 2012 erneut einen Kalender mit Motiven aus der Vergangenheit und Gegenwart von Niedersedlitz. In bewährter Weise werden wieder historische Postkartenmotive - vom gleichen Standort aus - den Ansichten aus heutiger Zeit gegenüber gestellt.
Im nächsten Jahr zählen dazu u.a. Aufnahmen aus der Blumensiedlung, der Windmühlensiedlung, vom Gasthof „Goldener Löwe“ und der Gaststätte „Louisenhof“.
Sie konnten den Kalender auf dem am 1. Advent stattfindenden Niedersedlitzer Weihnachtsmarkt beim Heimatverein Niedersedlitz erwerben.

spitzer Widerruf zu einem bissigen Nachruf

Mit einem sarkastischen Nachruf in einem Leserbrief an die Sächsische Zeitung vergießt ein einzelner Striesener Krokodilstränen, weil nun endlich altes Unrecht beendet wird. Als jugendlicher Teenager wurde die „Nacksche“ aus dem Kreise ihrer Freunde gerissen und vom ver-eingemeindeten Niedersedlitz ins übermächtige Dresden verbracht. Im fernen Striesen wurde die Beute zur Schau gestellt, so lange, dass man heute dort meint, sie hätte „dort schon immer ihren Platz“ gehabt. Und auch wenn man dort den Verlust der Nachkriegstrophäe beklagt, so bleibt doch festzustellen, dass die „Nacksche“ in der Fremde ein bedauernswertes Leben führen musste. Vereinsamt hockte sie auf einer kargen Fläche zwischen Häuserschluchten, den Dreck der vorbeiführenden Hauptstraße schluckend und den Blick sehnsüchtig ihrer alten Heimat zugewandt. Angeblich so beliebt, hat sie seit ihrer Verschleppung schwere Schäden davongetragen, festgekettet auf einem brüchigen Sockel, von Rissen durchzogen und mit abgeschlagener Nase. Ihre wahren Freunde gönnen ihr nun erst einmal eine Schönheitskur, bevor sie dann ihr weiteres Leben in der vertrauten Umgebung ihrer Jugend genießen kann.
Die Niedersedlitzer haben in all den Jahren ihre „Nacksche“ nicht vergessen, auch wenn die Zwangsadoption als „Frau Hepke“ ihre Herkunft verschleiern sollte. Und so waren es nicht „westliche Großvermieter“, sondern zahlreiche lokale Gewerbetreibende und viele Niedersedlitzer Einwohner, die mit ihren Spenden und ihrer Unterstützung diese Rückkehr ermöglichen – zurück in die Heimat, nicht „heim ins Reich“, wie in so unpassender Wortwahl fabuliert wurde. Die „Nacksche“ braucht auch keinen Mietspiegel anzuheben, hier sind die Grünanlagen noch frei benutzbar. Im Übrigen gibt es schon von Anfang an die Zusage vom Grünflächenamt im Hepkepark eine andere Statue aus dem Bestand der Stadt aufzustellen. Man kann also, statt in Trauer und Wut zu versinken, sich mit Tatkraft für die Neugestaltung seines Parks engagieren, so wie es die Heimatfreunde für ihre „Nacksche“ getan haben. Und wenn sie dann im nächsten Jahr wieder ihren neuen alten Platz in unserer Mitte eingenommen hat, sind die Striesener und Grunaer, so wie alle anderen Dresdener, herzlich eingeladen, sie in ihrer wirklichen Heimat zu besuchen.

Dem Heimatverein Niedersedlitz ist es gelungen, bei der Spendenaktion „DiBaDu und Dein Verein“ einen der begehrten ersten 1000 Plätze zu belegen. Damit erhält der Verein eine Spende von 1000 EUR von der ING-DiBa-Bank. Diese Spende wird dazu beitragen, die derzeit stattfindenden Arbeiten zur Rekonstruktion des Niedersedlitzer Parks am Lockwitzbach sowie zur Restaurierung und Umsetzung der Nackschen zu finanzieren. Der Heimatverein Niedersedlitz bedankt sich bei allen Freunden und Unterstützern, die mit ihrer Stimme dazu beigetragen haben, dieses erfolgreiche Ergebnis zu erreichen.
Insgesamt haben sich an der Aktion deutschlandweit  mehr als 19.000 gemeinnützige Vereine beteiligt, mehr als 200 davon allein aus Dresden. 17 Dresdner Vereine konnten sich dabei unter den 1000 Gewinnerrängen platzieren.

Auch in diesem Jahr ist der Heimatverein Niedersedlitz wieder mit einem eigenen Stand auf dem traditionellen Niedersedlitzer Weihnachtsmarkt am 1. Advent vertreten. Sie finden uns von 14-18 Uhr wieder neben dem Schuhhaus Zöllner. In Zusammenarbeit mit dem Partyverleih und Catering Lippe können Sie bei uns natürlich Glühwein, aber auch andere Getränke erhalten. Darüber hinaus bieten wir Bratwürste vom Grill und süße Crepes an. Außerdem können Sie an diesem Nachmittag bei uns den beliebten Niedersedlitzer Kalender und das neue Dresdner Geschichtsbuch – mit einem ausführlichen Beitrag zur Geschichte von Niedersedlitz – erwerben. Dazu informieren Mitglieder des Heimatvereins zum aktuellen Stand der Umgestaltung des Parkes und Umsetzung der „Nackschen“, sowie über ihre Vereinsarbeit und zukünftige Projekte.

Im Bilgro-Getränkemarkt auf der Prof.-Billroth-Str. 1 findet am 25. und 26. November 2011 wieder eine Tombola statt. Der Erlös soll in diesem Jahr dem Heimatverein für sein Vorhaben, die „Nacksche“ zurück nach Niedersedlitz zu holen, zur Verfügung gestellt werden. Mit dem Kauf eines Loses können Sie dieses Projekt unterstützen und zusätzlich tolle Preise gewinnen!
Die Tombola findet im Rahmen des 3. Vorglühens zum Advent statt, bei dem Sie sich mit Glühwein und Bratwurst, bei Verkostungen und Glücksrad auf die kommende Adventszeit einstimmen können. Kommen Sie am Freitag von 8-20 Uhr oder am Sonnabend von 8-16 Uhr in den Getränkemarkt und helfen Sie dem Heimatverein Niedersedlitz mit dem Kauf eines Loses.

Unter dem Titel „Niedersedlitz: Slawischer Rundling – Industriegemeinde – Stadtteil“ wird in der kürzlich erschienenen neusten Ausgabe des Dresdner Geschichtsbuches die Entwicklung des heutigen Dresdner Stadtteils Niedersedlitz vorgestellt. Die Mitglieder des Heimatvereins Wolfgang Krusch und Rainer Nitzsche stellen auf 32 Seiten den rasanten Aufstieg des ursprünglich unbedeutenden Dorfes zu einem der größten Industrievororte von Dresden dar.
Die Abhandlung der historischen Entwicklung von Niedersedlitz illustrieren zahlreiche Abbildungen, die größtenteils aus der privaten Sammlung der Autoren stammen. Entscheidend für den wirtschaftlichen Aufschwung war der Bau der Eisenbahnverbindung von Dresden nach Böhmen, in deren Umfeld sich innerhalb kurzer Zeit zahlreiche Industriebetriebe ansiedelten. Die wichtigsten Firmen und deren Entwicklung bis in die heutige Zeit werden ebenso beleuchtet, wie die mit dem starken Anwachsen der Einwohnerzahl verbundene Entwicklung der Gemeinde, deren Infrastruktur, Verkehrsverbindungen und Wohngebiete.
Sie können das Buch auf dem demnächst stattfindenden Niedersedlitzer Weihnachtsmarkt beim Heimatverein Niedersedlitz erwerben.

Bei den Umbauarbeiten in der Parkanlage am Lockwitzbach wurden am Dienstag die Reste des alten Sockels der Nackschen wieder gefunden. Damit ist es nun möglich, den originalen Standplatz der Statue zu lokalisieren, der bisher nur anhand von Fotos geschätzt werden konnte. Das wiederentdecke Fundament soll nun, so weit wie möglich, in die historische Rekonstruktion einbezogen werden.

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Die Arbeiten für die Umgestaltung des Parks am Lockwitzbach haben begonnen. Nach historischem Vorbild wird im Auftrag des Dresdner Amts für Stadtgrün und Abfallwirtschaft in der Grünanlage ein Rondell angelegt, in dessen Mitte die „Nacksche“ im Frühjahr nächsten Jahres zurückkehren soll.
Bei der Rekonstruktion der Anlage soll sich an die überlieferte Vorlage angelehnt werden, die von Mitgliedern des Heimatvereins Niedersedlitz recherchiert wurde. Durch das Engagement des Heimatvereins konnte das Dresdner Amt überzeugt werden, die „Nacksche“ wieder in Niedersedlitz an ihrem alten Standort aufzustellen und deren Umfeld wieder so zu gestalten, wie auf alten Fotos zu sehen ist. Der kleine denkmalgeschützte Park erhält damit seinen ehemaligen Mittelpunkt und Niedersedlitz ein kleines Stück seiner einstigen Identität zurück. Bereits in den 1930er Jahren hatten Niedersedlitzer Einwohner und Gewerbetreibende den Kauf der Statue finanziert. Und obwohl der Leiter des Amtes für Stadtgrün und Abfallwirtschaft erklärt: „Wir unterstützen dieses Vorhaben sehr gern, …“ – die Finanzierung der Rekonstruktion, der Restaurierung und der Umsetzung muss vollständig vom Heimatverein Niedersedlitz gewährleistet werden. Der sichtbare Beginn der Arbeiten sollte allen Interessenten zeigen – wir halten Wort und die „Nacksche“ wird kommen! Noch sind die veranschlagten Kosten jedoch nicht gedeckt. Jede Unterstützung ist weiterhin willkommen.

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